EIP-Agri-Projekt 2020-2023

WEIDE-BLOG

 

 

 

 

Jeder Standort hat andere Voraussetzungen und unterschiedliche Ziele und das ist gut so. Auch wenn wir, mit der Absicht die Ökosystemprozesse auf unseren Flächen zu verbessern, alle einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen, sind unsere Maßnahmen nicht identisch. Sie werden individuell auf die Bedürfnisse Vorort angepasst und ändern sich fortlaufend.

 

 

Es geht darum, die Herde an den richtigen Ort, zur richtigen Zeit, mit dem richtigen Verhalten zu bringen.         Allan Savory

 

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Jetzt geht's endlich raus

Auf über 950 Höhenmeter zieht sich der erste Austrieb ins spätere Frühjahr hinaus. Da ist dann die Freude beim ersten Ausgang umso größer.

Vergleich

Auf der linken Seite des Zauns wurde dieses Jahr schon einmal abgeweidet. Die rechte Seite ist noch ungenutzt, da wir sie als Testfläche zur Verfügung stellen und zuerst Bodenproben entnommen werden müssen.

Heimkehr

Wir haben knapp 30 ha Weidefläche zur Verfügung. Durchschnittlich sind unsere Kühe 10 Stunden auf der Weide und kehren dann für die restliche Zeit in ihren Stall zurück. Es stellt sich schon nach drei Tagen eine Routine ein und das Eintreiben verläuft ohne Stress.

Es funktioniert

Es hat sich nur ein Teil unserer Herde hinter mir für das Fotoshooting versammelt. Insgesamt sind es 120 Kühe, die wir schon seit Ende des letzten Monats austreiben. Auf dieser Fläche waren sie heuer zum zweiten Mal.

Weidewechsel

Im Frühjahr, wenn das Gras schnell nachwächst, wechsele ich schon nach einem halben Tag die Fläche. Wie man sieht ist die alte Fläche relativ gleichmäßig abgeweidet. Es bleibt genug Blattmaterial zurück, damit der Bestand schnell nachwachsen kann.

Alle Nasen sind im Gras

Die Kunst ist, eine Fläche in der richtigen Größe zu zuteilen, damit man den gewünschten Effekt im Pflanzenbestand und Boden bekommt. Gleichzeitig soll die Herde zufrieden und der Arbeitsaufwand beim Weidewechsel nicht zu groß sein.

55 Kühe

Meine Kühe sind es schon von letztem Jahr gewohnt, dicht an dicht zu grasen. Für die Futteraufnahme müssen sie nicht weit laufen. Es ist immer genug vorhanden und außerdem gibt es immer wieder frischen Nachschub.